Schuldarstellung/
Pädagogische Grundorientierung
Die Hauptschule Hörde ist eine von 16 Hauptschulen in Dortmund. Unser Schulgebäude befindet sich im Dortmunder Süden, in einem Vorort und Stadtbezirk, der von gravierenden strukturellen Veränderungen betroffen ist. Entgegen dem Trend haben wir noch steigende Schülerzahlen und sind somit die größte Dortmunder Hauptschule. Zurzeit besuchen ca. 450 Schülerinnen und Schüler in 19 gebildeten Klassen (zwei bis vier Klassen pro Jahrgang) unsere Schule. Sie werden von 35 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.
Die Chance, als eine von vier Hauptschulen in Dortmund in den Ganztag zu wechseln, haben wir u.a. ergriffen, um dem ständig steigenden Betreuungsbedarf gerecht zu werden. Unterstützt werden wir durch insgesamt zwei Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die das schulische Betreuungsangebot ergänzen, aber auch ein eigenes Betreuungsprofil entwickelt haben.
Wir wissen, dass nur eine leistungsfähige Hauptschule die Basis für den weiteren Bildungsweg bietet. Wir füllen daher die Richtlinien und Lehrpläne des Landes Nordrhein-Westfalen jeden Tag aufs Neue mit Leben. Schulisches und außerschulisches Lernen vollziehen sich in Handlungs- und Lebenszusammenhängen. Wir schaffen daher vielfältige und differenzierte Lernmöglichkeiten. Schülerinnen und Schüler sind uns wichtig. Wir ermutigen und bestärken sie, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, adäquate Zukunftsperspektiven zu entdecken.
In unserer Schule lernen und leben Schülerinnen und Schüler, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen. Deshalb ist es uns wichtig, unseren Schülerinnen und Schülern zu helfen, Werte wie Respekt, Toleranz, Solidarität und Hilfsbereitschaft zu entwickeln. Diese Werte sollen gelten gegenüber Menschen und Ideen. Wir erwarten, dass sich alle an unsere Haus- und Schulordnung halten.
Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Hauptschule ist nur auf der Grundlage eines gemeinsamen pädagogischen Konzeptes zu erfüllen. Hier liegt die besondere gemeinsame Verantwortung aller an der Schule beteiligten Personen.
Aufgrund dieser Überlegungen ist in gemeinsamer Arbeit aller unser bisheriges Schulprogramm modifiziert worden.
In den letzten Jahren haben wir sehr intensiv zusammen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrern indikatorengestützte Beobachtungsbögen entwickelt. Sie ermöglichen präzise und differenzierte Einschätzungen und sind uns nun, nach Einführung der "Kopfnoten" eine wesentliche Hilfe.
Wir wissen, dass Schülerinnen und Schüler erfolgreicher sind, wenn sie über eine umfangreiche Methodenkompetenz verfügen. In den letzten Jahren haben wir daher ein Konzept entwickelt, das wir Pädagogische Schulentwicklung (PSE) nennen.
Innerhalb der letzten Jahre haben wir auch versucht, die Teambildung innerhalb unseres Kollegiums zu verstärken. Wir können mit Stolz sagen, dass die Mitglieder unseres Kollegiums für ihre Arbeit qualifiziert sind und ihre Kompetenzen mit hohem Engagement in das Team einbringen; sie verfügen über methodische Kenntnisse, die die Arbeit im Team fördern. Diese grundsätzliche Bereitschaft zur Zusammenarbeit hat die Entwicklung von Standortplänen auf der Basis der Kernlehrpläne sehr gefördert. An unserer Schule wird Unterricht gemeinsam entwickelt und evaluiert. Im Rahmen dieser Konzeptentwicklung sind auch Absprachen zur Leistungsbewertung entwickelt worden.
Unser modifiziertes Schulprogramm beinhaltet – ausgehend von unseren Leitbildern – neben den verschiedenen Bausteinen, die zusammengefügt ein Bild unserer Schule ergeben und unsere pädagogische Grundorientierung widerspiegeln – eine konkrete Darstellung unserer Entwicklungsziele und unserer Arbeitspläne und legt Evaluationsschwerpunkte fest.