Konrad-von-der-Mark-Schule

Lernen für die Zukunft
 

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Lebensplanungsseminar für die Ausbildungspaktschülerinnen und Schüler

Am 05. Dezember 2019 besuchte Frau Hopf von der Creditreform Dortmund/Witten Scharf KG, einem Unternehmen für Bonitätsprüfung, Inkasso und Wirtschaftsinformationen, von der ersten bis zur sechsten Stunde unsere Schüler des Ausbildungspaktes „Lernen für die Zukunft“. Besser kann das von Frau Hopf vorbereitete „Lebensplanungsseminar“ zum Motto des Ausbildungspaktes nicht passen: Die Schüler wurden in der Tat buchstäblich auf ihre Zukunft vorbereitet, eine Zukunft, die von Wünschen geprägt sein, die Realität jedoch stets im Blick haben sollte.

Im ersten Schritt galt es, sich seiner Wünsche für die Zukunft bewusst zu werden. Dazu stellten sich die Schüler vor, sie wären bereits zwanzig Jahre älter. „Wo möchtet ihr stehen? Habt ihr eine eigene Wohnung oder ein Haus? Habt ihr eine Familie? Was für Reisen wollt ihr unternehmen?“ waren dabei einige der Leitfragen für die Zeitreise der Schüler von Frau Hopf. Übergeordnet stand die Frage im Raum: „Welchen Beruf wollt ihr einmal ausüben?“ Dann galt es, seine Träume in die Tat umzusetzen, auch wenn dies zunächst heißt, Bilder seiner Zukunftsvorstellungen in Zeitschriften und Reklameblättchen zu entdecken und auf Plakate zu kleben. Die Schüler waren eifrig dabei und halfen sich gegenseitig, ihr Traumhaus, ihr Haustier, ihre Familie, ihr Auto und Vieles mehr auf den unzähligen Glanzbildern zu finden.

So entstanden nach einiger Zeit Plakate, die sich sehen und präsentieren lassen konnten.

Frau Hopf gab den Schülern wertvolle Tipps für die Präsentation und anschließend ein angemessenes Feedback, das von den Schülern dankbar aufgenommen wurde.

Nachdem die Schüler ihre Zukunftsvisionen vorgestellt haben, darunter befanden sich natürlich auch die teuersten Autos, eine eigene Villa mit Pool, eine „geliehene“ Bilderbuchfamilie eines Stars aus Film und Internet sowie exklusive Kleidung und Schmuck, sollten sie ihre Reise zurück in die Gegenwart antreten. „Welche Berufsvorstellungen habt ihr? Wie könnt ihr durch einen erlernten Beruf euren Träumen etwas näher kommen?“

Da viele Schüler noch keinen beruflichen Plan haben, teilte Frau Hopf an alle eine realistische Gehaltsabrechnung verschiedener Berufe aus. Dazu erhielten sie die Aufgabe, eine Auflistung ihrer monatlichen Ausgaben zu machen, darunter Miete, Essen, Telefon oder Kleidung. Während etwa die Miete pro Quadratmeter 

vorgegeben war, mussten sie sich nun überlegen, welche Größe ihre Wohnung haben würde. Die Schüler waren überrascht, was sie sich tatsächlich von ihrem verdienten Geld n u r leisten können würden. Sie mussten mal mehr mal weniger Streichungen ihrer Kosten vornehmen, um annähernd kostendeckend leben zu können.

Erschreckend war zunächst auch die Entdeckung, wie viel Geld vom Bruttolohn durch Abzüge wie Steuern, Sozialversicherung oder Krankenversicherung als Nettolohn dann übrig blieb. Doch Frau Hopf verstand es bestens, den Schülern deutlich zu machen, wie gut es ist in einem solchen Sozialstaat wie Deutschland leben zu dürfen und wie sehr jeder davon profitieren kann.

Zum Schluss bot Frau Hopf den Schülern an, mit ihnen ein Bewerbungsgespräch nachzustellen. Ein mutiger Schüler, Harold Montas Perez, meldete sich freiwillig und zeigte sich dabei als aufgeschlossener, sehr höflicher und interessierter Anwärter auf einen Ausbildungsberuf.

Die Ausbildungspaktschüler der Konrad-von-der-Mark-Schule haben sich von ihrer besten Seite gezeigt und wir können stolz und zuversichtlich in die Zukunft blicken. Läuft!

Ein großes Dankeschön an Frau Hopf, die den Schülern gezeigt hat, dass es nicht nur erlaubt ist - es ist sogar gewünscht, von einer schönen, finanziell unabhängigen Zukunft zu träumen. Immer ein bisschen mehr haben wollen, das ist es, was einen Menschen zu mehr Leistung ermutigt.

 

Seid also mutig und selbstbewusst. Ihr habt es verdient!


Ausbildungspaktschülerinnen und Schüler bei Hörde Putzmunter


Am 14.09.2019 zeigten drei unserer Ausbildungspaktschüler zum ersten Mal ihre Bereitschaft, sich außerhalb der Schule freiwillig sozial zu engagieren.

Dafür trafen sie sich an einem sonnigen und sehr warmen Samstag Nachmittag mitten im Herzen Hördes auf dem Friedrich-Ebert-Platz und nahmen dort an der Bürgerinitiative „Hörde Putzmunter“ teil.

Mit gelber Warnweste, Handschuhen und Greifzangen ausgerüstet, machten sie sich drei Stunden lang eifrig daran, den Müll im Ortsteil Hörde einzusammeln und dadurch ihren Stadtteil ein wenig sauberer und schöner zu machen.